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Prävention
Berufsschulen
An jeder steirischen Berufsschule arbeiten AIDS-Beauftragte als Multiplikator/innen. Sie sorgen seit 1995 durch zweistündige Vorträge für flächendeckende Aufklärung aller Lehrlinge.
Jedes Schuljahr werden in rund 260 Vorträgen mehr als 6.000 Lehrlinge erreicht.
Insgesamt wurden während der ersten 10 Projektjahre in 2.127 Vorträgen 48.800 Jugendliche erreicht.
Der Informationsstand der Multiplikator/innen wird laufend aktualisiert. Jährlich finden Fortbildungstage statt.

Dieses österreichweit einzigartige Modell funktioniert dank des Engagements der AIDS-Beauftragten und der guten Kooperation mit dem Landesschulrat, den Berufsschulen und dem Pädagogischen Institut.

Das Projekt wurde 2001 von der EU als "model of good practice" ausgezeichnet.
Im Herbst 2004 wurden in einer Studie die Auswirkungen der Vorträge auf die Jugendlichen überprüft. Zu drei Messzeitpunkten nahmen 234 Schüler/innen aus vier Berufsschulen an der Fragebogenerhebung teil. Erfreuliches Ergebnis:
  • Die Jugendlichen werden durch die Vorträge gut informiert
  • Eine geringere Diskriminierungsbereitschaft wird erzielt
  • Kondome werden zur Selbstverständlichkeit

Die schriftliche Evaluierungsstudie Kondome - na klar! 10 Jahre HIV-Prävention an Steirischen Berufsschulen -Evaluierung eines MultiplikatorInnen-Projekts ist in der Steirischen AIDS-Hilfe erhältlich.

Das Poster dazu - es wurde beim 2. deutsch-österreichischen AIDS-Kongress mit dem Plakatpreis der Österr. AIDS-Gesellschaft ausgezeichnet - können Sie sich unten ansehen.

Nähere Auskünfte: Flora Hutz, Tel: +43 316 81 50 50.
Weitere Dokumente zum Download